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06.06.2019

Obst- und Gemüse-Importe der EU aus Drittländern steigen kontinuierlich

(freshplaza.fr) - Die Obst- und Gemüse-Importe der EU aus Drittländern sind 2018 im Vorjahresvergleich mengenmäßig um 7 % und wertmäßig um 3 % gestiegen. Erreicht wurden 16,6 Mio t mit einem Umsatz von 16,96 Mrd Euro, so die jüngsten von Eurostat aktualisierten Daten. Damit setzt sich der Aufwärtstrend der letzten Jahre fort.

Von der Gesamtmenge entfielen auf Frischgemüse 2,3 Mio t (+7 %) und 2,621 Mrd Euro (-3 %). Meistgekauftes Produkt waren Tomaten mit 628.067 t (+10 %) und 671 Mio Euro (+3 %), gefolgt von Kartoffeln mit 362.440 t (-16 %), Paprika 261.904 t (+14 %) und Zwiebeln 289.463 t (+18 %).

Bei Obst stiegen die Importe aus Drittländer mengenmäßig ebenfalls um 7 % auf 14,2 Mio t und wertmäßig um 5 % auf 14,318 Mrd Euro. Führende Produkte waren Bananen (über 5,9 Mio t); Ananas und Orangen mit über 1 Mio t.

Das Wachstum der EU-Importe von Obst- und Gemüse aus Drittländern verzeichnete in den vergangenen fünf Jahren eine kontinuierlich steigende Tendenz. In 2014 lag der Umsatz bei12,695 Mrd Euro, 2015 waren es 14,195 Mrd Euro, 2016 15,445 Mrd Euro, 2017 16,390 Mrd Euro und 2018 wurden 16,940 Mrd Euro erreicht. Dieser Aufwärtstrend steht im Gegensatz zu den ebenfalls seit fünf Jahren kontinuierlich rückläufigen EU-Exporten in Drittländer. In 2018 sanken sie mit 5,4 Mio t um 15%. Für Spanien war Marokko der größte O+G-Lieferant, gefolgt von Peru und Argentinien

Für den Branchenverband FEPEX ist die Entwicklung des Außenhandels mit Obst und Gemüse eine Folge der asymmetrischen Globalisierung des gemeinsamen Marktes, bei der die Gemeinschaftspräferenz praktisch verschwunden ist, während die großen Märkte der Drittländer durch protektionistische Maßnahmen praktisch geschlossen bleiben.

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